Preppy Style

Der Preppy Style ist ein Modestil, der in den 1950er Jahren das erste Mal in Erscheinung trat. Er orientiert sich an Schülern und Studenten von Elite-Schulen der amerikanischen Ostküste und war auch als „Streberlook“ bekannt. Der Preppy-Look ist im Kern ein cleaner Look, ohne aufreizende oder zu freizügige Schnitte. Charakteristisch sind gerade Linien, maßgeschneiderte Schnitte und qualitativ hochwertige Materialien wie Kaschmir, Seide und Wolle.

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Maßgeschneidert und elitär

Der Preppy Style verdankt seinen Namen Privatschulen, den sogenannten „Preparatory Schools“, für Kinder der gehobenen oder reichen Gesellschaft. Die Kinder der „WASPs“ (White Anglo Saxon Protestant) sollten, wie ihre Eltern, zeigen, was man hat.

Das beinhaltete nicht nur die teure Schulbildung, sondern auch als elitär geltende Sportarten wie Reiten, Segeln, Tennis oder Golf. Von jeder dieser Sportarten wurden entweder Muster (Karos, Streifen) oder Schnitte (Polohemden, Segelschuhe) in den Preppy Look integriert. In den 80er Jahren war der Preppy Look das Pendant zum „schmuddeligen“ Punk.

Der Preppy Style wird von verschiedenen Designern geliebt und immer wieder aufgelegt. Als einer der modernen Pioniere des Preppy Style gilt Tommy Hilfiger, der den Modestil in den 90er Jahren wieder aufleben ließ und zum Trend machte. Auch Marken wie Lacoste oder Marc O’Polo stehen für den Stil der reichen Kinder der Ostküste. Heute steht „preppy“ im Englischen für „adrett“.

Preppy als Lebensgefühl

Der Preppy Style für Frauen unterscheidet sich weniger in Kleidungsstücken als an Schnitten. Polohemden, flache Schuhe wie Mokassins oder Ballerinas, Bundfaltenhosen, Button-Down Hemden und Blusen, Chinos und Blazer gehören zur Grundausstattung des Preppy Looks. Accessoires sind schmale Gürtel, Einstecktücher und (möglichst teure) Uhren.

Farblich wird das Understatement weitergeführt mit unauffälligen Tönen wie Beige, Schwarz, Weiß und Navy, seltener blasse Rosé oder Gelbtöne. Statt Farbe wird auf Muster wie Tartan, Marine-Streifen oder simple Monogramme gesetzt. Zum Preppy Style gehört auch der persönliche Look wie Frisur und Make-up. Beides sollte hübsch, aber natürlich aussehen. Alles was zu „aufgemotzt“ oder hergerichtet wirkt, ist nicht preppy.

Merkmale des Preppy Look:

  • Einfache Schnitte, die wie maßgeschneidert aussehen und hochwertige Materialien wie Kaschmir
  • Keine auffälligen Farben oder Muster, stattdessen klassische Töne und Monogramme oder Streifen
  • Der Preppy-Look orientiert sich an „gehobenen“ Sportarten wie Segeln oder Golf.

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