Kitten Heels

 

Als Kitten Heels bezeichnet man Pumps mit einem Absatz von mehr als drei, aber weniger als fünf Zentimetern. Der Absatz ist in der Regel ein Stilettoabsatz, der in einer kleinen Kurve mittig der Ferse sitzt. Der Kitten Heel bezeichnet jeden Pump mit einem solchen Absatz, egal ob Slingpump, Peeptoe oder klassische Pumps.

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Vom Übungs-Schuh zum Trend

Doch warum nennt man ihn den „Kitten“, also Kätzchen Heel? Kitten war in den 1950er Jahren ein umgangssprachlicher Begriff für ein junges, unbedarftes Mädchen. Dies war genau die Zielgruppe des Kitten Heel, denn mit ihm konnten junge Teenager das Gehen auf Absätzen üben, ohne gleich High Heels tragen zu müssen. Neben den 10 Zentimeter hohen Absätzen, wie sie damalige Ikonen wie Marilyn Monroe trugen, sah der Kitten Heel fast unschuldig aus, und bewahrte vor Stürzen und einer zu aufreizenden Ausstrahlung.

Kitten Heels: Damals bis heute

Die wohl berühmteste Botschafterin des Kitten Heel war Audrey Hepburn. 1954 drehte sie den Film „Sabrina“ zusammen mit Humphrey Bogart. Um die 25-jährige Schauspielerin wie eine junge Heranwachsende aussehen zu lassen, gaben ihr die Kostümdesignerin Edith Head (die für ihre Arbeit später einen Oscar gewinnen sollte) und ihr Assistent Hubert de Givenchy einen Kitten Heel.

Nach Erscheinen des Filmes rissen sich Frauen um den Schuh. Audrey trug auch in späteren Filmen oft einen Kitten Heel, um Schauspieler wie Fred Astaire nicht zu überthronen. Bis in die 1960 waren die Schuhe ein Must-Have in jedem Kleiderschrank. In diesem Jahrtausend sind es Stil-Ikonen wie Michelle Obama oder Herzogin Kate, die den mädchenhaften Flair des Kitten Heel wieder aufleben lassen. In mattem Schwarz oder Navy passt er perfekt zu seriösen Business-Looks, in der Freizeit trägt man den Kitten Heel am besten wie die Französinnen: Zu einer bunten Capri-Hose oder einem schwingenden Tellerrock.

Merkmale des Kitten Heel:

  • Pennigabsatz
  • 3 – 5 Zentimeter hoch
  • Varianten sind Sandaletten, Slingpumps, Peep-Toes oder Ankle Boots

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