Foulard

Ein Foulard ist ein Seidentuch oder -schal. Der Begriff stammt aus dem Französischen. Foulard bezeichnet außerdem das Gewebe, aus dem ein Schal gefertigt sein kann.

Ein Foulard besteht grundsätzlich aus Seide oder einem Seide-Baumwoll-Mix und ist daher bekannt für seine feine Qualität und haptischen Eigenschaften. Der Stoff ist außergewöhnlich weich und angenehm zu tragen. Im Französischen wird der Begriff mittlerweile auch für normale Schals und Tücher genutzt.

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Kulttuch Foulard

Ein Foulard hat eine Standard-Größe von 90×90 cm. Andere Varianten sind Nicki-Foulards (50×50 cm) oder größere Schals bis 110×110 cm. Die Farben und Drucke auf Foulards sind vielfältig und reichen von einfarbig bis zum klassischen Équipage-Design, mit Ankern, Seilen und Knoten.

Berühmtester Hersteller von Foulards ist das französische Traditionsunternehmen Hermés, welches mit seinem „Carré“ Stilikonen wie Jacky Kennedy und Grace Kelly ausstattete. Ein Foulard aus dem Hause Hermés gilt heute als eines der begehrtesten Accessoires der Welt und steht für Luxus und modischen Spürsinn.

Variantenreiches Tuch

Foulards lassen sich nicht nur als klassisches Halstuch einsetzen. Durch den weichen Stoff können sie als Schal genutzt werden, zur Krawatte geknotet oder als Kopftuch gebunden werden. Grace Kelly nutzte ihr Hermés Foulard sogar als Armschlinge für ihren gebrochenen Arm. Verschiedene Binde- und Knottechniken machen aus dem Foulard ein vielseitiges, modisches Accessoires.

Merkmale des Foulard:

  • Primär bezeichnet Foulard ein Seidentuch, kann aber auch als Begriff für den Stoff oder (bei Krawatten) für das Muster genutzt werden
  • Entweder aus reiner Seide oder einer Seiden-Baumwoll Mischung
  • Qualitäten können variieren, Crêpe de Chine, Satin, Jacquard oder Wildseide sind mögliche Varianten

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